Am 27. und 28. Februar war Reinhard Gupfinger in Augsburg, um Vorbereitung für sein Medienprojekt zu treffen. Eine Station des Besuchs war die Galerie Beate Berndt, in der im September im Rahmen einer Ausstellung das endgültige Kunstwerk vorgestellt werden wird. Kunst hatte im Leben von Beate Berndt schon immer eine große Bedeutung. Im Mai 2013 ließ die gebürtige Augsburgerin aus dieser Neigung eine Berufung werden und gründete eine eigene Galerie. An einem der geschichtsträchtigen Stadttore Augsburgs, dem Fischertor, präsentiert die Galeristin Arbeiten zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler in einem spannenden Kontext zwischen historischer Architektur und künstlerischer Gegenwart. Reinhard Gupfinger war begeistert von der schönen Location mit den großen Fenstern, die einen Blick von der Frauentorstraße und der Thommstraße in das Innere der Galerie zulassen.
Die Organisatoren Jürgen Kannler und Michael Bernicker, Kuratorin Barbara Friedrichs und Projektleiterin Susanne Thoma besprachen Details des Projekts und die anstehenden Termine. Es ging um die Frage, wie viele und welche Glaubensgemeinschaften bei der Entstehung des Werkes mitarbeiten werden und welche Präsentationsform für die Ausstellung gewählt wird.
Reinhard Gupfinger hatte eine Überraschung für Beate Berndt im Gepäck: ein 3-D-Relief aus Gips, das er anhand von Daten der Galeriewebsite erstellt hat. Die Galeristin hat sich sehr darüber gefreut, ist das Geschenk doch ein Vorgeschmack auf das, was uns noch erwartet.
Beim Arbeitsbesuch des Künstlers stand außerdem der Besuch von verschiedene Gotteshäusern wie dem Hohen Dom, der Moritzkirche und der Church of Pentecost auf dem Plan. Erste Gespräche fanden mit muslimischen Glaubensgemeinschaften statt. Das Projektteam zeigte Reinhard Gupfinger zudem mehrere Kulturorte wie das Textilmuseum, das Grandhotel Cosmopolis, das Holbeinhaus und den Viermetzhof als mögliche Locations für Begleitveranstaltungen.




